montag 17.01.2005
sounds like violence (swe)
Wie eine rostige Pistole, so hört sich das Organ von Andreas
Söderlund an, daher ist der Titel der aktuellen EP "The
Pistol" durchaus nachzuvollziehen. In Zeiten in denen die meisten
Schweden dem schweine-Rock oder extremen Retro-Sounds zugetan sind,
besinnen sich Sounds Like Violence auf "alte" schwedische
Wurzeln à la Refused. Irgendwo auf der Trennlinie zwischen
Punk, Emo- und Hardcore anzusiedeln und sehr solide vorgetragen.
Eine Mischung aus sphärisch, teils retro-angehauchten rock´n´Roll
mit jauchzend angeschrägtem Gesang. Dieser hört sich nicht
nur im ersten Moment nach purer Verzweiflung an, sondern erhält
in den Lyrics absolute Unterstützung. Auch ohne Bombast-Sound
zaubern die vier jungen Herren einen Klangteppich, auf dem wir uns
gerne lümmeln. Und wenn man merkt, wie den Jungs ihr eigener
Sound ins Blut übergegangen ist, wird klar: die können
gar nicht anders. Sollen sie auch nicht, das passt. Eigentlich verwunderlich,
dass sie sich das "The" im Namen gespart haben, wärs
doch von der Musik her angebracht. Wie immer montags: gut und günstig!
link zur homepage der Band: : www.soundslikeviolence.com
Hörbeispiele von der homepage der band im mp3-format!
- you
give me heartattacks
- cry,
oh cry
- the
pistol
- afasi
- perfect
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