montag 16.01.2006
wolke
Wolken nehmen manchmal seltsame Formen an. So sieht man in ihnen
oft Dinge, die gar nicht zu sehen sind. Man blickt in den Himmel
und gleichzeitig in einen Zoo. Nein, keine Vögel. Gar Löwen,
Tiger oder Giraffen scheinen dort oben langsam vorbei zu schweben
und sind Sekunden später verschwunden. Ähnlich ergeht
es einem bei Wolke aus Köln und ihrer CD "Susenky":
Es scheint, als schwebte da der perfekte Popsong. Doch der verschwand
nie. Löste sich niemals auf, sondern setzt sich direkt im Kopf
fest.
Die Songs von Wolke füttern die Gedankengänge von Träumern,
die so gerne auf Wiesen liegen und in den Himmel starren. Nein,
nicht weil sie weltfremd sind. Viel eher unbestimmt, offen und dennoch
oder vielleicht auch gerade deswegen nachvollziehbar. Offenheit
ist Absicht, es geht fast immer um die Beschreibung emotionaler
Zustände.
Sie machen Musik mit einfachsten Mitteln. Oliver Minck spielt Bass
und singt, Benedikt Filleböck spielt Klavier, dazu eine Beatbox.
WOLKE erzählen keine Geschichten, sondern liefern Momentaufnahmen
von Gefühlen. Ein musikalisches Foto, das die Sekunden, die
meist zu kurz erscheinen, ausdehnt auf den Zeitraum, den sie verdient
hätten.
WOLKE kommen ursprünglich aus Konstanz, leben jetzt aber in
Köln. Man kommt also gerne nach Konstanz für ein Konzert.
link zur homepage der Band:
www.wolke-koeln.de
Video und mp3 files von der wolke homepage::
- weg
ins nichts (video - wmv)
- rhodes
ins nichts (wolke remix)
- abgesägt
(live)
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