montag 21.04.2008
Psychopunch (swe) & aimee cares (ch)
In Zeiten wie diesen haben nur noch wenige Dinge wirklich Bestand.
Gerade im Musikbusiness sind zehn Jahre eine lange Zeit. Viele
Bands tauchen auf, doch die meisten davon und gehen ganz schnell
wieder, ohne größeren Eindruck zu hinterlassen. Gott
sei Dank gibt es Ausnahmen. Eine davon sind PSYCHOPUNCH aus Västeras,
Schweden. Die Jungs feiern ihr 10-jähriges Bestehen eindrucksvoll
mit ihrem siebten Album "Moonlight City". Ganz wie man
es von den Schweden gewohnt ist, hagelt es zehn Geschosse aus purem
unverfälschtem Punk'n'Roll. Nachdem sie mit dem 2004er Output "Smashed
On Arrival" bereits in abwechslungsreichere musikalische Gegenden
vorgestoßen sind, wurde dieser Weg konsequenterweise auch
bei "Kamikaze Love Reducer" zwei Jahre später beibehalten.
Der Erfolg spiegelte sich nicht nur auf gefeierten Live Shows wieder,
sondern auch bei den Albumverkäufen.
Nicht anbiedernd, sondern lediglich ihrer musikalischen Eingebung
folgend, greifen die Jungs auf "Moonlight City" diese
Vorgehensweise erneut auf. Das Ergebnis sind frische und unverbrauchte
Arrangements. Sie suchen nicht nach neuen Umschreibungen und versuchen
keinesfalls, dem so verpönten, aber gängigen Schubladendenken
zu entfliehen. Nein, das Gegenteil ist der Fall. Sie bekennen sich
zu dem, was sie machen: schnörkellosen Punk Rock'n'Roll mit
Klasse und Melodie. Jeder Song für sich genommen hat klare
Hit-Qualitäten. Die Frage, welchen Track man als Single auskoppeln
soll, nahm fast soviel Zeit in Anspruch, wie das Schreiben der
Songs. Wer die Band kennt, weiß wovon die Rede ist.
Produziert wurde "Moonlight City" erneut von Pelle Saether,
der dem PSYCHOPUNCH-Sound seit jeher den passenden Feinschliff
verleiht. Die Erstauflage von „Moonlight City“ ist
limitiert und erscheint mit einer Bonus CD mit weiteren zehn bisher
unveröffentlichten bzw. seltenen Tracks. Als Fazit bleibt
die Erkenntnis, dass der Schweden-Vierer v wie nicht anders zu
erwarten - fette Riffs, eingängige Melodien und ein perfekt
dazu passendes Gesangsorgan homogen und untrennbar miteinander
verbunden hat. Das deutlich weiter entwickelte Songwriting sowie
der ideale Sound runden das Bild perfekt ab.
Eine Tour im April wird gerade gebucht, die ein noch größerer
Erfolg werden wird, als die vorherige. Beim letzten Album hieß es: “and
there is more where that came from”! Das stimmt. Es wird
immer mehr.
Eröffnen werden Aimee Cares, die mit ihrem Album "Her
Golden Age" (übrigens von Mario Thaler produziert) und
wuchtigem Alternative Rock mit den Schweden auf Tour sind.
link zur homepage der Bands:
www.psychopunch.com *
www.myspace.com/psychopunchvst * www.aimeecare.com * www.myspace.com/aimeecares
|
|